BHKW Stirlingmotor
Beim Gebrauch des so genannten Stirlingmotors spart man Abgase ein. Bei dem externen Verbrennungsmotor werden mit kontinuierlicher Flamme je nach Brennerkonstruktion verschiedenste Energieträger verwendet. Dazu zählen Pflanzenöle, Erdgas, Flüssiggas, Heizöl und z.B. Holzpellets.
Stirlingmotoren werden auch Heißluftmotoren genannt. Die Wärmeenergie wird dabei in mechanische Energie umgewandelt.
Zunächst wird im oberen Teil des Zylinders des Stirlingmotors Luft erhitzt. Diese erzeugt nun einen Druck, der den Kolben nach unten drückt. Der vorauseilende Verdrängungskolben bewegt sich nach oben, dabei strömt Luft durch die Kupferwolle in den unteren Teil des Zylinders und gibt Wärmeenergie an diese ab, was zur Folge hat, dass die Luft sich abkühlt.
Es folgt die Kompressionsphase, in der der Arbeitskolben nach oben bewegt wird und die Luft somit komprimiert wird. Die dabei entstehende Wärme wird an einen Kühlmantel, der sich um den unteren Teil des Zylinders befindet, abgegeben. Der Verdrängungskolben drückt die komprimierte Luft in den oben Teil des Zylinders, dort wird sie erhitzt, nimmt die Wärme der Kupferwolle auf. Der Vorgang startet von Neuem.Positiv ist dabei der geräuscharme Betrieb eines mit Stirlingmotors betriebenen Blockheizkraftwerkes. Ebenfalls ist der Gesamtwirkungsgrad dieser BHKW rund 90 Prozent groß, man spart allerdings Kosten, da ein geringerer Schmierölbedarf besteht.
Der Motor funktioniert nur bei genügend großer Temperaturdifferenz zwischen kalter und warmer Seite.
Kraftstoff
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Wärme zur Erhitzung
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Mechanische Energie durch Bewegung des Kolbens